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Agonie oder Aufbruch? Eine Idee bekommt Rückenwind.

Aktualisiert: 12. Feb. 2022

Wie der Wandel den Wandel voranbringt.

Dezember 2021. Es ist ein grauer, feuchter und kalter Tag als ich meine Mittwochsrunde beginne. Die Kinder habe ich wie immer in die Kita gebracht und nun bin ich auf dem Weg, im Dorf meine Wochenbesorgungen zu machen. Hendrik macht gerade seinen Gemüse-Stand auf aber er geht eben zum Bäcker und ich werfe einen schnellen Blick in den Metzgerladen bei Wanne. Alles leer. Also erst da rein.

Während ich meine gewünschten Dinge durch die Maske über die Theke nuschle fragt mich Werner ob ich schon wüsste dass der Bäcker schließt. Mir fällt fast die Kinnlade unter der Maske herunter - nein, geahnt hatte ich es, befürchtet vielleicht, aber dass es jetzt wirklich soweit ist? Ich bezahle und gehe hinüber - zwei Leute stehen vor mir in der Schlange vor der Tür. An der Tür hängt ein Zettel - ja es ist so, er schließt zum neuen Jahr. Wir diskutieren darüber - die Kunden, die außen stehen.

Dann kommt Ute aus dem Laden. Aufgebracht. Wir reden kurz und sind uns einig - da muss was passieren. Und da sind wir nun. In Video-Telefonaten verständigen wir uns, eine Bürgerinitiative ins Leben zu rufen zur Verbesserung der Nahversorgung in Kayh. Wir machen einen Termin und suchen Mitstreiter. Das Interesse ist da, viele wollen mitmachen. Agonie? Nein. Unser Kampfgeist ist geweckt - wir werden etwas verändern. Lieber Leser - seien Sie dabei!

Heiko Voigt

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